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Zusammenfassung der zweiten Ausgabe des MOOCs zur Polarisierung an der Universität Tartu

Der MOOC wurde am 2. März auf der Moodle‑Plattform der Universität Tartu gestartet und lief bis zum 1. April 2026. Der Kurs zog über 210 Teilnehmende aus aller Welt an, die 32 Länder vertraten, darunter Estland, Polen, Deutschland, die Niederlande, Moldau, die Ukraine, Indien, Georgien, Aserbaidschan, Litauen, die Vereinigten Staaten, Armenien, Italien, Bulgarien, Dänemark, Tschechien, Lettland, Griechenland, Kosovo, die Philippinen, China, Kamerun, die Republik Südafrika, das Vereinigte Königreich, Portugal, Bangladesch, Pakistan, Marokko, Kroatien, Kirgisistan, Finnland und Norwegen.

Während des Kurses absolvierten die Teilnehmenden vier thematische Module, die interaktive Videovorlesungen, Lesematerialien, Simulationsübungen, Quizze und Diskussionsforen kombinierten. Der Kurs behandelte zentrale Aspekte der Polarisierung, darunter frühe Anzeichen, die Folgen für demokratische Gesellschaften, die zugrunde liegenden kognitiven und sozialen Mechanismen sowie praxisorientierte Strategien zur Prävention und Versöhnung.

Insgesamt schlossen 111 Teilnehmende den Kurs erfolgreich ab, was einer Abschlussquote von 52 % entspricht – deutlich über dem für MOOC‑Kurse typischen Durchschnitt.

Die im April 2026 erhobenen Rückmeldungen weisen auf ein sehr hohes Maß an Zufriedenheit unter den Teilnehmenden hin. Insgesamt gaben 97 Personen Feedback. Von diesen stimmten 98,97 % zu oder voll und ganz zu, dass die Kursinhalte, Fallstudien und Zielsetzungen ihren Erwartungen entsprachen. Alle Befragten gaben an, dass der Kurs ihr Wissen und ihr Verständnis des Themas vertieft habe, während 96,91 % die Organisation sowie den Umfang und die Tiefe der Materialien, Aufgaben und Rückmeldungen als ausreichend bewerteten.

Die Analyse der offenen Antworten zeigt eine klare Wirkung des Kurses auf die Teilnehmenden. Besonders geschätzt wurden die Verbindung von Theorie und Praxis sowie der Schwerpunkt auf Dialog‑ und Depolarisierungsstrategien – wie etwa Rumis „drei Tore“ –, die als unmittelbar im Alltag anwendbar wahrgenommen wurden. Das interaktive Kursformat mit Videomaterialien, Diskussionen und praxisnahen Fallstudien wurde als engagierend empfunden und förderte Reflexion, kritisches Denken und Offenheit gegenüber unterschiedlichen Perspektiven. Insgesamt meldeten sich in den beiden über Moodle durchgeführten MOOC‑Editionen 441 Teilnehmende für den Kurs an, von denen 217 ihn im Rahmen des ActiPlex‑Projekts erfolgreich abschlossen.